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Feb 26 2013

Social-Media

Der Begriff “Soziale Medien” wurde für Internetportale geprägt, auf denen viele Menschen miteinander agieren können. Twitter, Facebook, YouTube, LinkedIn, Flickr oder Xing sollte man kennen. Der Unterschied zu Online-Foren ist, dass diese themenbezogen und nur in der jeweiligen Landesprache nutzbar sind.

Soziale Medien stehen jedem offen. Anfangs galten sie als Privatvergnügen. Heute stellen sie sich als wichtiges Marketingtool dar. Die wirtschaftlichen Potentiale solcher Netzwerke sind unstrittig, wenn man es richtig anfängt. Wir vertreten die Meinung, dass soziale Medien nicht für alle Branchen und Produkte zu empfehlen und gut sind.

Für Unternehmen macht ein Auftritt in Sozialen Netzwerken Sinn, wenn sie einen direkten Austausch mit ihren Kunden wünschen und diese mit Aktionen begeistern können. Man kann seine Marke damit erheblich bekannter machen. Am interessantesten ist der Multiplikationseffekt. Tolle Aktionen werden in Sekundenschnelle verbreitet. Durch den “Gefällt mir” Button von Facebook werden andere auf gelungene Unternehmensauftritte, tolle Werbeaktionen oder ein neues Produkt-Video aufmerksam. Heutzutage nutzt man viele Marketingstrategien. Man verschafft sich durch einen Auftritt in sozialen Netzwerken größere Reichweite und mehr Zugriffe auf die Firmenwebseite. Gelingt dies, sind Umsatzzuwächse zu erwarten. Der Kunde von heute und morgen kauft bevorzugt im Internet ein.

10 Regeln für Social Media

Konsumenten sind heute kaum noch verlässliche Stammkunden. Sie sind kritischer, vergleichen genauer, teilen sich ungeniert in sozialen Netzwerken und Online-Foren mit und beeinflussen damit mehr oder weniger massiv die Kaufentscheidungen anderer. Um einen Kontrollverlust zu vermeiden und die Meinungsmache zu steuern, muss man sich beteiligen. Neue Ideen mit hohem Aufmerksamkeitswert sind gefragt. Außerdem muss man viel Zeit investieren, um den Kontakt zum Kunden interessant und wertvoll zu gestalten. Die 10 wichtigsten Regeln für die aktive Teilnahme an sozialen Medien lauten

 

- sorgsam auswählen, wo und wie man sich beteiligt
- interne „Netiquette“ beachten und Zuhören lernen
- als Experte überzeugende Markenbotschaft einbringen
- Markenstrategie planen
- Mehrwert für den Kunden erzeugen
- einen aktiven und offenen Dialog eröffnen
- Erfolge der gewählten Marketingstrategien überprüfen
- Umsatzinteressen und Kundenwünsche miteinander vereinbaren
- Schnelllebigkeit und Aktualisierungsfrequenz der Informationen beachten
- in Bewegung bleiben, Veränderungen mitgehen

 

In jedem sozialen Netzwerk gelten andere Gepflogenheiten. Bei Twitter sollte man jeden Tag mehrfach etwas posten, um interessant zu bleiben, bei Facebook mindestens einmal täglich. Bei Xing sollte man mindestens zweimal wöchentlich auf sich aufmerksam machen. Hauptsache, es ist regelmäßig und regt andere zur Diskussion an. Wer allein auf soziale Medien setzt und andere Marketingkanäle vernachlässigt, macht es falsch. Ein gesunder Marketing-Mix ist wichtig. Der Aufbau eines positiven Markenimages gelingt bei sozialen Netzwerken durch direkte Interaktion mit den Kunden. Viele Unternehmen überlassen es professionellen Agenturen, ihren Auftritt in sozialen Netzwerken zu erstellen. Das hat den Vorteil, dass man den Marketingerfolg durch verschiedene Maßnahmen und Tools erhöht, steuert und kontrolliert.

Fehler im Social Media können das Image schädigen

Empfehlungsmarketing oder Öffentlichkeitsarbeit sind zu wichtig, um sich Fehler zu leisten. Diese können beispielsweise in falschen Produktangaben, überzogenen Werbeversprechen oder getürkten Zugriffszahlen bestehen. Viele Facebook- oder Twitter-Kunden kaufen sich “Follower”, um beliebter zu erscheinen. Täuschung und Betrug werden aber hart abgestraft, wenn sie auffliegen. Eine Agentur übernimmt unter anderem das virale Marketing, den Aufbau von Blogs oder Communities, das Social Media Monitoring, die regelmäßige Inhaltsoptimierung oder die Abstimmung mit der Firmenwebseite.

Eine positive Online-Reputation muss systematisch aufgebaut und gepflegt werden. Agenturen verfügen zudem über wichtige Netzwerke, die einem nützen können. Problematisch ist, dass Negativmeinungen, Täuschungsversuche, Produktmängel oder Skandale sich in sozialen Medien schnell verbreiten. Der Imageschaden wiegt schwer und muss schnell behoben werden. Wer einem so genannten “Shitstorm” als Protestwelle anheim fällt, hat nichts zu lachen.

Wir, von Nerd & Brain Design beraten Sie, wenn es um Social Media geht. Sprechen Sie uns einfach an und vereinbaren einen Beratungstermin. Ob Social Media für Ihr Produkt und Ihre Firma profitabel ist, welchen zeitlichen Aufwand es birgt und was Sie beachten müssen, klären wir mit Ihnen gemeinsam im Gespräch.

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